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Ofenkrapfen

Faschingszeit ist Krapfenzeit!

Die Tradition des Faschingskrapfens geht bis ins Mittelalter zurück. Damals wurden die besonders fettreichen Krapfen zur Vorbereitung auf die anstehende Fastenzeit verspeist. Aufgrund des hohen Fettgehaltes waren die Krapfen nahrhafter als einfaches Brot, sodass man sich vor der anstehenden Fastenzeit noch etwas Fett speichern konnte.

Habt ihr gewusst, dass ein Krapfen knapp 300 Kalorien beinhaltet?

Um ohne schlechtes Gewissen genussvoll in die flaumigen Germteigteilchen beißen zu können, habe ich ein fettreduziertes Rezept für euch.

Meine Krapfen werden nämlich im Ofen gebacken, anstatt im heißen Fett zu brutzeln.

Zutaten für ca. 9 Krapfen:

  • 350 glattes Mehl
  • 160 g lauwarme Milch
  • 50 g Zucker
  • 5 g Salz
  • 60 g weiche Butter
  • 20 g Germ
  • 1 Dotter
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillepaste (oder 1 Pkg. Vanillezucker)

Außerdem:

  • Marmelade zum Füllen
  • Staubzucker zum Drüberstreuen
  • 1 EL Butter zum Bestreichen der warmen Krapfen

Zubereitung:

Alle Teig-Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend Teigstücke zu je 70 g auswiegen. Kugeln auf bemehlter Arbeitsfläche schleifen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Nochmal eine ½ Std. gehen lassen.

Bei 200° C Ober-/Unterhitze, ca. 15 bis 20 min. backen.

Die Krapfen aus dem Ofen nehmen und mit zerlassener Butter bestreichen.

Die noch warmen Ofenkrapfen mit einem Schaschlikstab einstechen (nicht durchstechen) und leicht kreisen, damit die Marmelade Platz hat.

Die erwärmte Marmelade mit einem Spritzbeutel in die Ofenkrapfen einspritzen.

Abschließend mit Staubzucker bestäuben.


Gutes Gelingen!

Das Leben nicht nur zaghaft kosten, sondern hingebungsvoll genießen. Spüren, wie gut sich die sanfte Brise im Haar anfühlt – und dann barfuß in die Fluten laufen und mit jeder Faser eintauchen. So ist mein Leben. Und so ist mein Blog.