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Australische Lamingtons oder kroatische Čupavci

Lamingtons/Čupavci sind kleine saftige Kuchenstücke, die in eine Kakaoglasur getaucht und in Kokosraspeln gewälzt werden.

Angeblich ist der Kuchen nach Lord Lamington aus Queensland benannt worden. Er wollte einen Kuchen aus Biskuitteig essen. Der Bäckerin soll ein Missgeschick passiert sein und sie hat es auch Versehen in Schokolade fallen lassen. Das war zwar gut aber eine klebrige Angelegenheit. Also kam ihr die Idee, Kokosraspeln darüber zu streuen, damit man den Kuchen leichter angreifen konnte.

Ich selbst bin mit diesen kleinen Küchlein aufgewachsen. Es ist nämlich auch ein beliebtes Dessert am Balkan. Als Jugoslawin gab es Čupavci sehr oft als Nachspeise.

Der Name Čupavci ist abgeleitet von čupavi = haarig, fusselig, nach dem Aussehen der Kokosnussschale.

Ich habe das Rezept mit Ribiselmarmelade verfeinert. Sie schmecken sensationell – versprochen!

Überzeugt euch selber:

Zutaten für den Teig:
  • 4 Stück Eier
  • 180 g Kristallzucker
  • 250 g Mehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 125 ml Öl
  • 125 ml Milch
Zutaten für die Glasur:
  • 200 g Staubzucker
  • 20 Kakao
  • 7 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 100 g Kokosraspeln
Außerdem:
  • Ribiselmarmelade
Zubereitung:

Den Backofen auf 180° C vorheizen.

Die Eier trennen und das Eiweiß zu steifen Eischnee schlagen.

Eigelb mit dem Zucker in einer separaten Schüssel schaumig schlagen und anschließend Milch und Öl unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und gesiebt in das Dottergemisch beimengen. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig auf ein großes mit Backpapier ausgelegtes Backblech (ca. 40 x 30 cm) geben und im vorgeheizten Ofen auf einem Backblech ca. 25 bis 30 Minuten backen – Stäbchenprobe machen.

Danach den Kuchen vollständig abkühlen lassen und in gleichmäßige Würfel schneiden.

Alle Zutaten für die Glasur in einem Topf verrühren und aufkochen. Danach vom Herd nehmen und leicht auskühlen lassen.

Nun je zwei Würfel mit Ribiselmarmelade zusammenkleben und danach in die Glasur tauchen und anschließend in Kokosraspeln wenden.

Ich tunke sie nur schnell ein, je länger ihr sie darin ziehen lässt, desto mehr saugt sich das Biskuit mit der Glasur an.

TIPP: Damit die Kokosraspeln nicht dunkel werden, vorher Kokosraspeln über die getunkten Würfel streuen und erst dann wälzen. Sonst setzt sich die Glasur auf den Raspeln fest und das sieht nicht schön weiß aus.

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

 

Das Leben nicht nur zaghaft kosten, sondern hingebungsvoll genießen. Spüren, wie gut sich die sanfte Brise im Haar anfühlt – und dann barfuß in die Fluten laufen und mit jeder Faser eintauchen. So ist mein Leben. Und so ist mein Blog.