Blog

Käse- und Antipasti-Platte selbst gemacht

Die ultimative Käse- und Antipasti-Platte für einen Abend mit Freunden

Eine schön angerichtete und dekorierte Käse- und Antipasti-Platte ist nicht nur ein kulinarischer, sondern auch optischer Höhepunkt eines gemeinsamen Abends mit Freunden und Familie. Mit geringem Aufwand kann man solche Platten selber zaubern und einen großen Eindruck hinterlassen.

Gerade an den Feiertagen will man gemütlich zusammensitzen, Wein trinken und kleine Häppchen essen. Viele greifen da zu den üblichen Brötchen. Warum nicht mal eine Antipasti-Platte richten?

Es gibt kein richtiges „Rezept“ für eine Antipasti-Platte. Man nimmt einfach alles, was man gerne isst.

Hier ein paar Punkte, die ihr beim Zusammenstellen beachten könnt:

1. Die Platte

Bevor man sich ans Dekorieren und Auflegen machen kann, muss eine Platte ausgesucht werden. Am besten eine große Platte wählen. Auf großen Platten kommt der Käse nicht nur besser zur Geltung, sie bieten auch Platz zum Schneiden und für Dekoration. Hier kann man ein großes Holz- oder Steinbrett nehmen. Allerdings hat man den Nachteil, dass der Käse schnell warm wird und schwitzt. Wir haben nun die Lösung dafür gefunden: die Kühl- und Warmhalteplatte von WMF. Die Platte hat eine hochwertige Glasoberfläche. Das Highlight ist das frei zuschaltbare Ambi-Licht, das die Speisen in ein besonderes Licht rückt. Die Platte hatte separate Kühlelemente, die die Speisen bis zu zwei Stunden optimal kühlen.

2. Käse

Wie viel Käse kommt auf die Platte? In der Regel rechnet man mit einer Menge von 170-200 g pro Gast – abhängig auch davon, wie viel Schinken/Wurst man serviert.

Welche Käsesorten ihr nehmt, ist euch überlassen. Für Käsebeginner nimmt man einen jungen Gouda, Brie, Parmigiano Reggiano, Frischkäse und Mozzarella. Fortgeschrittenen Käseliebhabern serviert man beispielsweise L’amour Rouge, Camembert, Morbier, Cheddar, Bergkäse, Comté, Taleggio, Saint Albray, Tomme de chèvre, Toma Piemontese, Sage Derby, Reblochon oder Rougette. Da kommt es wirklich darauf an, was die Gäste mögen und wie pikant und würzig man es mag.

Auf jeden Fall sollten es mindestens vier verschiedene Käsesorten sein. Da bei uns auch Kinder mitessen, ist es meist eine Mischung aus mild bis intensiv.

Auf dem Bild hatten wir: Büffelmozzarella, Brie, Camambert, Tête de Moine (Halbhartkäse, der nicht geschnitten, sondern geschabt wird), Gorgonzola, Cheddar, Ananas-Frischkäse, Scamorza, Parmigiano Reggiano, Weinkäse, jungen Gouda und Babybel.

3. Wurst und Schinken

Wir lieben Salami Milano, Schiacciata, Chorizo, Salame Felino, Prosciutto di San Daniele und Breasola (luftgetrockneter Rinderschinken). Wichtig ist nur, dünne Scheiben zu servieren, um den Appetit anzuregen und die Gäste nicht sofort satt zu machen.

4. Nüsse, Früchte und Saucen

Mit Käse harmonieren Weintrauben (weiße und blaue Sorten) sowie Walnüsse. Aber auch andere Obstsorten wie prallrote Erdbeeren, gelb leuchtende Physalis und dunkelviolette Heidelbeeren. Süße Früchte bilden einen guten Kontrast zum intensiven Käse und bringen Farbe auf die Platte. Mit Trockenobst wie Aprikosen, Feigen und Datteln setzt man Akzente. Walnüsse sind ideal für Blauschimmelkäse. Sollte die Antipasti-Platte in die italienische Richtung gehen, passen Tomaten, Oliven und Kapernbeeren mit Stiel gut.

Feigensenf und Chutneys eignen sich perfekt zum Käse. Es soll ein wilder und vor allem bunter Mix entstehen– fürs Auge und den Geschmack.

5. Brot, Cracker und Co.

Auch hier ist erlaubt, was gefällt und schmeckt: Baguette, Ciabatta, Focaccia, Grissini-Stangen, Maronibrot, Cracker und Walnussbrot.

6. Käsewerkzeug

Man sollte für jede Käsesorte das richtige Käsemesser bereithalten. Ein Weichkäsemesser für den Weichkäse und ein Käsemesser für Schnitt- und Hartkäse. So verhindert man, dass sich der Geschmack von scharfem oder würzigem Käse mit milden Sorten vermischt und gegebenenfalls Schimmelsporen von Edelpilzkäse auf andere Käse gelangen.

Wie arrangiere ich die Komponenten am besten?

Ich lege immer alle Zutaten in der Küche auf und überlege, welche Komponenten zueinander passen. Es macht Sinn, Senf und Chutneys in kleine Schüsseln zu geben. Eventuell sollte man beim Käse etwas mehr Platz lassen, damit er sich entfalten kann.

Am besten noch einen guten Wein servieren.

Viel Spaß beim Anrichten und Genießen!

*WERBUNG – in freundlicher Zusammenarbeit mit WMF

Das Leben nicht nur zaghaft kosten, sondern hingebungsvoll genießen. Spüren, wie gut sich die sanfte Brise im Haar anfühlt – und dann barfuß in die Fluten laufen und mit jeder Faser eintauchen. So ist mein Leben. Und so ist mein Blog.