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Moulin Rouge

Ein Wiedersehen mit Paris – und ein neues Gefühl

Oh là là, Paris – tu es magnifique!

Manchmal muss man an einen Ort zurückkehren, um seinen Zauber wirklich zu entdecken. Mein Mann und ich waren 2007 das letzte Mal in Paris – damals noch zu zweit. So richtig spüren konnte ich den besonderen Vibe dieser Stadt damals allerdings nicht. Umso magischer war es, Paris viele Jahre später gemeinsam mit unserer Tochter neu zu erleben.

Diesmal waren es nicht nur die berühmten Sehenswürdigkeiten, die mich begeistert haben. Es waren auch die charmanten Gassen, die kleinen Cafés, das französische Lebensgefühl und diese besondere Atmosphäre, die Paris so unverwechselbar macht. Gemeinsam mit Emily die Stadt zu entdecken, war für mich etwas ganz Besonderes – und plötzlich konnte ich verstehen, warum so viele Menschen Paris lieben.

Fünf Tage lang haben wir die französische Hauptstadt erkundet, kulinarische Entdeckungen gemacht, geshoppt und natürlich auch einen ganzen Tag voller Disney-Magie erlebt. Nicht alles hat unsere Erwartungen erfüllt, manches hat uns überrascht und ein Erlebnis in der Metro werden wir wohl so schnell nicht vergessen.

Unser Zuhause für diese Tage war das Le Ballu Hotel, ein außergewöhnliches Designhotel, das sich als perfekter Rückzugsort zwischen all unseren Unternehmungen erwies.

Unser Hotel: das Le Ballu Hotel – eine kleine Ruheoase mitten in Paris

Bei einem Städtetrip ist die Wahl des Hotels für mich fast genauso wichtig wie das Reiseziel selbst. Nach einem langen Tag voller Eindrücke möchte man schließlich gerne an einen Ort zurückkommen, an dem man sich wohlfühlt und ein bisschen entspannen kann.

Genau das haben wir im Le Ballu Hotel gefunden. Jedes Mal, wenn wir das Hotel betraten, fühlte es sich an, als würden wir dem Trubel der Großstadt für einen Moment entfliehen.

Das Designhotel im 9. Arrondissement begeistert mit einem außergewöhnlichen Interior, kräftigen Farben, Vintage-Möbeln und liebevollen Details. Inspiriert ist das Konzept unter anderem von der Fantasiewelt Syldavien aus den berühmten Tim-und-Struppi-Comics. Das Ergebnis ist ein spannender Mix aus Retro-Charme, moderner Eleganz und einer wunderbar individuellen Atmosphäre.

Auch die Lage war für uns ideal. Das Hotel befindet sich in der Rue Ballu, in der Nähe von Pigalle und Montmartre. Wir konnten viele Wege zu Fuß zurücklegen und Paris ganz entspannt entdecken. Die Metro ist ebenfalls schnell erreichbar.

Besonders schön fanden wir, dass das Hotel trotz seiner zentralen Lage einen ruhigen Rückzugsort bietet. Ein begrünter Innenhof, das Restaurant und der kleine Spa-Bereich mit Pool und Sauna sorgen dafür, dass auch die Erholung nicht zu kurz kommt.

Kulinarisch hat uns das Le Ballu ebenfalls begeistert. Das Essen war hervorragend – frisch, geschmackvoll und mit viel Liebe zubereitet. Und dann waren da noch die Pommes! Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich selten, wenn überhaupt, so gute Pommes gegessen habe. Herrlich knusprig und einfach perfekt. Allein dafür würde ich wiederkommen!

Wir hatten eine stilvolle Suite mit kleiner Küchenzeile, Kaffeemaschine samt To-go-Bechern, Mikrowelle und Kühlschrank. Gerade bei einem Aufenthalt mit Familie sind solche Details Gold wert. Auch bei der Sauberkeit gab es für mich absolut nichts zu beanstanden.

Was den Aufenthalt zusätzlich besonders gemacht hat, war das ausgesprochen freundliche und aufmerksame Personal. Man fühlt sich vom ersten Moment an willkommen.

Mein Fazit zum Hotel: Das Le Ballu ist eine tolle Adresse für alle, die individuelles Design, außergewöhnliche Hotels und das gewisse Etwas lieben. Für uns war es nicht einfach nur eine Unterkunft, sondern ein schöner Teil unserer Parisreise.

Tag 1: Ankommen, Montmartre und süße Paris-Momente

Unser Flug von Wien ging um 13 Uhr – für uns die perfekte Flugzeit! Wir mussten nicht mitten in der Nacht aufstehen und hatten trotzdem noch den späten Nachmittag und den Abend, um erste Eindrücke von Paris zu sammeln.

Nachdem wir im Hotel angekommen waren, ging es auch schon los. Da wir ganz in der Nähe von Montmartre und dem Moulin Rouge wohnten, war unser erstes Ziel schnell klar: das berühmte Moulin Rouge, das Künstlerviertel Montmartre mit seinen charmanten Gassen und die beeindruckende Basilika Sacré-Cœur.

Montmartre hat einfach einen ganz besonderen Charme. Kleine Straßen, Künstler, gemütliche Cafés und dazu der herrliche Blick über Paris – für mich der perfekte Einstieg in unseren Städtetrip. Hier kann man wunderbar herumschlendern, sich treiben lassen und das typische Paris-Gefühl genießen.

Natürlich durfte auch das erste französische Abendessen nicht fehlen. Wir entschieden uns für Coq au Vin, einen Klassiker der französischen Küche. Ehrlich gesagt hatten wir uns vom Essen mehr erwartet. Es war eher durchschnittlich, dafür aber ziemlich teuer. Da wussten wir noch nicht, dass wir im Hotel kulinarisch deutlich mehr Glück haben würden.

Für etwas Süßes ging es anschließend zu Madame Madame. Ich hatte auf Instagram bereits die Pistazienwaffeln in Form des Eiffelturms entdeckt und wollte sie unbedingt probieren. Dazu gab es einen Strawberry Matcha Latte.

Mein persönliches Highlight waren die mit Pistazien gefüllten Waffeln. Wirklich köstlich und definitiv eine Empfehlung, wenn ihr Lust auf etwas Süßes habt, das auch optisch etwas hermacht. Die Wartezeit vor dem Laden war zwar lang, aber für uns hat es sich gelohnt.

So endete unser erster Tag in Paris: mit einem Spaziergang durch Montmartre, französischem Essen und einer süßen Köstlichkeit. Ein schöner Auftakt für unsere gemeinsame Reise!

Tag 2: Disneyland Paris – ein Tag voller Magie

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Disneyland Paris. Für uns war klar, dass dieser Ausflug bei einer Reise auch mit einer Teenagerin nicht fehlen durfte.

Und was soll ich sagen? Die Disney-Magie funktioniert auch dann noch, wenn man längst kein kleines Kind mehr ist!

Schon beim Betreten der Themenwelten taucht man in eine andere Welt ein. Die liebevoll gestalteten Kulissen, die Musik, die Attraktionen und die vielen kleinen Details machen Disneyland zu einem Erlebnis, bei dem es immer etwas zu entdecken gibt.

Für Emily war der Tag natürlich ein besonderes Highlight. Aber auch wir haben die besondere Atmosphäre genossen. Es ist einfach schön, gemeinsam aus dem Alltag auszubrechen, Spaß zu haben und für ein paar Stunden wieder ein bisschen Kind zu sein.

Ob rasante Attraktionen, märchenhafte Kulissen oder unzählige Fotomotive – hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten.

Mein Tipp: Plant den Tag nicht zu voll. Überlegt euch vorher, welche Attraktionen euch besonders wichtig sind, und lasst trotzdem Raum für spontane Entscheidungen. Disneyland ist groß, und es macht wenig Sinn, von einer Attraktion zur nächsten zu hetzen.

Wir hatten normale Tickets gebucht und keine Fast Lane. Für uns war das definitiv die richtige Entscheidung, denn alle Fahrgeschäfte, die uns interessierten, konnten wir ohne übermäßig lange Wartezeiten erleben. Für einzelne Attraktionen lassen sich auch separate Fast Lane-Tickets kaufen.

Ich empfehle euch außerdem die Disneyland-App. Dort könnt ihr die aktuellen Wartezeiten checken und euren Tag entsprechend planen.

Nach einem langen Tag voller Eindrücke freuten wir uns auf einen gemütlichen Abend im Hotel. Wir ließen den Tag bei einem entspannten Abendessen ausklingen. Und für mich durfte mein Lieblingscocktail natürlich nicht fehlen: ein Pornstar Martini.

Nach so viel Trubel war dieser ruhige Abschluss genau das Richtige.

Tag 3: Cédric Grolet, der Louvre und die Sache mit der Mona Lisa

Am dritten Tag stand ein Besuch bei Cédric Grolet auf dem Programm. Seine kunstvoll gestalteten Desserts kennt man schließlich aus den sozialen Medien, und entsprechend neugierig waren wir darauf, selbst eines dieser gehypten süßen Kunstwerke zu probieren.

Optisch sind die Kreationen zweifellos beeindruckend. Geschmacklich konnte mich das Erlebnis allerdings nicht überzeugen.

Meine ehrliche Meinung: Für mich ist Cédric Grolet absolut überbewertet und das Geld nicht wert. Natürlich sind die Desserts aufwendig gestaltet, aber geschmacklich war das für mich kein Erlebnis, wofür man pro Frucht 18 Euro bezahlt.

Manchmal muss man Dinge eben selbst ausprobieren, um sich eine Meinung bilden zu können. Und genau das gehört für mich zu einer Reise dazu.

Am frühen Nachmittag ging es weiter in den Louvre. Allein das Gebäude ist beeindruckend, und natürlich wollten wir eines der berühmtesten Museen der Welt einmal selbst erleben.

Allerdings sollte man sich auf viele Menschen einstellen. Besonders rund um die Mona Lisa war unglaublich viel los.

Die Situation war fast ein bisschen absurd: Statt das berühmte Gemälde in Ruhe anzusehen, schienen viele Besucher vor allem damit beschäftigt zu sein, ein Selfie zu machen. Überall wurden Handys in die Höhe gehalten, Menschen drängten sich vor dem Bild – und einen entspannten Blick auf die Mona Lisa zu erhaschen, war für uns praktisch unmöglich.

Immerhin gab es auch eine unerwartete Begegnung: Wir haben im Louvre sogar einen US-amerikanischen Schauspieler gesehen. Damit hatten wir definitiv nicht gerechnet!

Trotz des Trubels war der Besuch natürlich ein Erlebnis. Der Louvre ist riesig, und die beeindruckende Architektur allein ist schon einen Besuch wert.

Mein wichtigster Tipp für den Louvre: Bucht unbedingt vorab einen Zeitslot! Wir hatten unseren Eintritt reserviert und mussten dadurch nicht lange anstehen. Gerade wenn man nur wenige Tage in Paris hat, ist das eine große Erleichterung.

Plant aber trotzdem genügend Zeit ein und stellt euch darauf ein, dass es bei besonders bekannten Kunstwerken sehr voll werden kann.

Tag 4: Notre-Dame, die Seine, das Louis Vuitton Café und ein Abend mit Gänsehautmomenten

Am vierten Tag wollten wir Paris noch einmal etwas entspannter erleben. Wir besuchten Notre-Dame, das Shakespeare and Company Café und spazierten anschließend entlang der Seine.

Ich liebe es, eine Stadt nicht nur über ihre berühmten Sehenswürdigkeiten kennenzulernen, sondern auch einfach zu Fuß unterwegs zu sein. Gerade in Paris gibt es entlang der Seine so viele schöne Perspektiven und Fotomotive, dass sich ein Spaziergang immer lohnt.

Ein besonderes Erlebnis: das Louis Vuitton Café

Ein weiteres Highlight an diesem Tag war unser Besuch im Louis Vuitton Café. Paris ist schließlich nicht nur für seine Sehenswürdigkeiten bekannt, sondern auch für Mode, Luxus und außergewöhnliche Orte.

Solche besonderen Adressen gehören für mich zu einem Städtetrip einfach dazu. Es geht nicht immer nur darum, möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Manchmal sind es auch die besonderen Orte und kleinen Pausen zwischendurch, die eine Reise unvergesslich machen.

Personalisierte Souvenirs bei Longchamp und KIKO

Danach stand Shopping auf dem Programm. Und natürlich hatte Emily dabei ihre eigenen Vorstellungen!

Statt einfach nur klassische Souvenirs mitzunehmen, wollten wir lieber etwas Besonderes finden, das uns auch zu Hause noch an unsere gemeinsame Reise erinnert. Und tatsächlich wurden wir gleich zweimal fündig.

Bei KIKO ließ sich Emily einen Lipgloss personalisieren. Mit ihrem Namen und einem Eiffelturm-Motiv wurde daraus ein ganz persönliches Andenken an Paris.

Auch bei Longchamp fanden wir eine schöne Idee: Wir ließen eine Le Pliage mit einem Eiffelturm-Motiv personalisieren.

Ich finde solche Erinnerungsstücke besonders schön, weil sie nicht einfach irgendwo in einer Schublade verschwinden. Man benutzt sie im Alltag und denkt dabei immer wieder an die Reise zurück.

Der Eiffelturm bei Nacht – ein magischer Moment

Für unseren Abend hatten wir uns noch etwas ganz Besonderes aufgehoben: den Eiffelturm bei Nacht.

Wir machten uns auf den Weg zum Trocadéro, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf das berühmte Wahrzeichen hat. Und dann begann die Lichtershow.

Man kennt die Bilder aus Filmen, Reiseführern und sozialen Medien. Aber selbst dort zu stehen und mitzuerleben, wie der Eiffelturm im Dunkeln zu funkeln beginnt, ist noch einmal etwas ganz anderes.

Es war magisch, ergreifend und einer dieser Momente, die man so schnell nicht vergisst.

Für mich war das einer der schönsten Augenblicke unserer gesamten Reise. Wir standen da, bestaunten den funkelnden Turm und genossen einfach diesen Moment. Manchmal braucht es gar nicht viel, um eine Erinnerung zu schaffen, die bleibt.

Der Abend am Trocadéro war für uns ein echtes Highlight. Noch einmal gemeinsam staunen, Fotos machen und einfach den Moment genießen – genau solche Erlebnisse machen eine Reise besonders.

Mein Fototipp für Paris: Wenn ihr schöne Bilder mit dem Eiffelturm machen möchtet, schaut unbedingt auch in der Rue de l’Université vorbei. Neben Trocadéro ist es die Adresse für Touristen. Dort gibt es wunderschöne Perspektiven auf den Turm und tolle Möglichkeiten für Erinnerungsfotos.

Und dann kam die Metro …

Nach diesem wunderschönen Abend hätten wir eigentlich zufrieden und mit jeder Menge Glücksgefühlen zurück ins Hotel fahren können. Doch Paris hatte noch eine kleine Überraschung für uns parat – und die war deutlich weniger magisch.

Es hatte zu regnen begonnen, und plötzlich schien es, als wollten alle gleichzeitig in die Metro. Wir ließen uns von der Menschenmenge mitreißen und stürmten gemeinsam mit den anderen die Treppen hinunter. In diesem Moment wollten wir eigentlich nur noch schnell ins Trockene und zurück ins Hotel.

Dann kam die böse Überraschung: Emilys Ticket war nicht das richtige für die Metro und funktionierte beim Zugang nicht wie erwartet. Wir hatten zwar ein Ticket für sie, aber eben das falsche. Bei der Kontrolle wurden wir herausgefischt – und mussten tatsächlich 70 Euro Strafe zahlen.

Ihr könnt euch vorstellen, wie frustrierend das nach einem so schönen Abend war. Wir hatten ein Ticket gekauft und wollten keineswegs ohne Fahrschein fahren. Trotzdem mussten wir die Strafe bezahlen, weil das Ticket für diese Fahrt nicht gültig war. Ausgerechnet nach diesem magischen Moment beim Eiffelturm…

So endete ein Tag, der mit einem der schönsten Momente unserer Reise begonnen hatte, mit einer unerwarteten und kostspieligen Lektion in Sachen Pariser Nahverkehr.

Tag 5: Frühstück im Ladurée, Champs-Élysées, Galeries Lafayette und ein letzter Shopping-Bummel

Auch am Abreisetag mussten wir Paris nicht sofort hinter uns lassen. Unser Rückflug nach Wien ging erst um 20 Uhr, sodass wir noch genügend Zeit hatten, einen letzten Tag in der französischen Hauptstadt zu genießen.

Frühstück im Ladurée – mehr Schein als Sein?

Für unseren letzten Morgen hatten wir uns etwas Besonderes vorgenommen: ein Frühstück im Ladurée. Der Name steht schließlich für französische Eleganz, feine Patisserie und dieses typische Pariser Lebensgefühl, das man gerne einmal selbst erleben möchte.

Schon das Ambiente war wunderschön. Das stilvolle Interieur, die liebevollen Details und die elegante Atmosphäre machten auf den ersten Blick richtig Lust auf ein gemütliches Frühstück. Genau so stellt man sich einen besonderen Morgen in Paris vor.

Leider konnte das Essen mit der schönen Kulisse nicht mithalten.

Die Eierspeise wirkte auf mich wie ein Fertigprodukt aus dem Tetrapak, und das Baguette war zäh statt knusprig. Für ein Frühstück in dieser Preisklasse hatte ich mir einfach deutlich mehr erwartet.

Meine ehrliche Meinung: Viel Ambiente, aber wenig kulinarisches Wow. Natürlich zahlt man bei einer Adresse wie Ladurée auch für den Namen und das besondere Flair. Trotzdem sollte für mich gerade bei einem so hochpreisigen Frühstück auch die Qualität auf dem Teller stimmen. Für mich war es leider ein klassischer Fall von mehr Schein als Sein.

Manchmal sind es eben genau solche Erfahrungen, die zeigen, dass die schönsten Kulissen nicht automatisch das beste Essen garantieren.

Champs-Élysées und Galeries Lafayette

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur berühmten Champs-Élysées. Die prachtvolle Avenue gehört einfach zu Paris dazu. Mit ihren eleganten Gebäuden, den zahlreichen Geschäften und dem geschäftigen Treiben lässt sich hier noch einmal wunderbar das Pariser Großstadtflair erleben.

Anschließend ging es zu den Galeries Lafayette. Das berühmte Kaufhaus ist nicht nur eine tolle Shopping-Adresse, sondern auch wegen seiner beeindruckenden Architektur einen Besuch wert. Allein die prachtvolle Glaskuppel ist ein Hingucker!

Hier kann man wunderbar durch die verschiedenen Abteilungen bummeln, nach besonderen Fundstücken Ausschau halten und sich noch ein bisschen Zeit für Paris nehmen.

Dank des späten Rückflugs konnten wir den letzten Tag wirklich gut nutzen und mussten nicht schon am Vormittag Abschied nehmen. Natürlich sollte man bei einem Flug am Abend genügend Zeit für die Fahrt zum Flughafen, den Check-in und die Sicherheitskontrolle einplanen.

Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck ging es schließlich zurück nach Wien. Fünf Tage voller Eindrücke lagen hinter uns – und wir hatten Paris von vielen unterschiedlichen Seiten kennengelernt.

Paris und Disneyland – die perfekte Kombination für einen Familienurlaub

Was mir an dieser Reise besonders gefallen hat, war die Mischung aus zwei völlig unterschiedlichen Welten.

Auf der einen Seite das elegante, geschichtsträchtige Paris mit seinen Sehenswürdigkeiten, charmanten Gassen, Cafés und kulinarischen Highlights. Auf der anderen Seite Disneyland mit seiner bunten, fantasievollen Welt und dem Gefühl, für einen Tag dem Alltag zu entfliehen.

Gerade für eine Reise mit Teenager finde ich diese Kombination ideal. Paris bietet Kultur, Stadtleben und Shopping, während Disneyland für Action, Unterhaltung und jede Menge gemeinsame Erinnerungen sorgt.

Unsere Tipps für einen Paris-Trip mit Teenager

Wenn ihr ebenfalls einen Städtetrip nach Paris plant, habe ich ein paar persönliche Tipps für euch:

  • Flugzeit clever wählen: Ein Flug um die Mittagszeit ist ideal, wenn ihr am Ankunftstag noch etwas unternehmen möchtet, ohne extrem früh aufstehen zu müssen.
  • Ein Hotel in guter Lage buchen: Wir fanden es wunderbar, dass wir von unserem Hotel aus viele Wege zu Fuß zurücklegen konnten.
  • Montmartre nicht auslassen: Die kleinen Gassen, die Künstleratmosphäre und die Sacré-Cœur sind perfekt für einen ersten Spaziergang.
  • Disneyland als eigenen Tag einplanen: Plant genügend Zeit ein und versucht nicht, an diesem Tag noch weitere große Programmpunkte unterzubringen.
  • Den Louvre vorab reservieren: Ein gebuchter Zeitslot erspart euch unnötiges Warten. Rechnet trotzdem mit vielen Menschen im Museum.
  • Besondere Cafés bewusst auswählen: Ein Besuch im Ladurée oder im Louis Vuitton Café kann ein besonderes Erlebnis sein. Überlegt euch aber, ob euch vor allem das Ambiente oder auch das kulinarische Angebot wichtig ist.
  • Personalisierte Souvenirs suchen: Ein individuell gestalteter Lipgloss oder eine personalisierte Tasche sind besondere Erinnerungen, die man wirklich gerne benutzt.
  • Champs-Élysées und Galeries Lafayette einplanen: Gerade bei einem späten Rückflug lässt sich der letzte Tag wunderbar für einen Shopping-Bummel nutzen.
  • Den Eiffelturm am Abend erleben: Die Lichtershow am Trocadéro ist ein wunderschöner Moment und für mich ein absolutes Highlight.
  • Bei Metro-Tickets genau hinschauen: Achtet darauf, dass das Ticket für die jeweilige Fahrt und die betreffende Person gültig ist. Ein falsches Ticket kann teuer werden – selbst wenn man eines gekauft hat.
  • Zeit für spontane Entdeckungen lassen: Nicht jeder Programmpunkt muss geplant sein. Manchmal sind es gerade die ungeplanten Stopps, die einen Städtetrip besonders machen.

Unser Fazit: Paris mit Teenager lohnt sich!

Fünf Tage Paris inklusive eines Tages voller Disney-Magie – für uns war das eine wunderbare Kombination.

Besonders in Erinnerung bleiben mir unser erster Spaziergang durch Montmartre, die süßen Eiffelturm-Waffeln, die gemeinsame Zeit in Disneyland, die personalisierten Shopping-Fundstücke für Emily und natürlich dieser magische Moment, als der Eiffelturm am Abend zu funkeln begann.

Aber auch die weniger perfekten Erlebnisse gehören zu unserer Reisegeschichte: das enttäuschende Frühstück im Ladurée, die überteuerten Desserts bei Cédric Grolet und die unerwartete 70-Euro-Strafe in der Metro. Im Nachhinein können wir darüber lachen.

Genau das macht für mich einen gelungenen Städtetrip aus: eine Mischung aus bekannten Sehenswürdigkeiten, kleinen Entdeckungen, persönlichen Highlights und Momenten, die man nicht planen kann. Nicht alles muss perfekt sein, damit eine Reise unvergesslich wird.

Besonders schön war für mich, Paris nach so vielen Jahren noch einmal ganz neu zu erleben – diesmal gemeinsam mit Emily. Vielleicht war es genau das, was diese Reise so besonders gemacht hat: nicht nur eine Stadt wiederzusehen, sondern neue Erinnerungen zu schaffen und den Zauber eines Ortes plötzlich ganz anders wahrzunehmen.

Unser Hotel Le Ballu war dabei der perfekte Rückzugsort zwischen all den Erlebnissen.

Natürlich kann man auch in fünf Tagen längst nicht alles sehen. Aber vielleicht ist das auch das Schöne daran: Man hat einen Grund, wiederzukommen.

Mein Tipp für alle, die Paris mit Teenager erleben möchten: Plant nicht jede Minute durch. Lasst Raum für spontane Entdeckungen, gutes Essen, Shopping und zwischendurch auch einmal eine Pause. Und prüft eure Metro-Tickets lieber zweimal!

Paris hat uns begeistert – und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja wieder, liebe Stadt der Liebe!